Die Hansestadt Stade wurde 2021 im nationalen Standortwettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr als Zukunftsstandort für Wasserstofftechnologien in der Mobilität ausgewählt. Gemeinsam mit den norddeutschen Standorten Hamburg, Bremen und Bremerhaven entsteht das H2AM – Hanseatic Hydrogen Center for Aviation and Maritime (ehem. ITZ Nord).
🏭 Was passiert am H2AM Standort Stade?
Am Standort Stade werden Lösungen für Leichtbaukomponenten entwickelt, die für die Speicherung und Nutzung von Wasserstoff, insbesondere in der Luft- und Schifffahrt, essenziell sind. Hier wird von der Materialbestimmung bis zur Systemintegration geforscht, um Wasserstoff als Energieträger für die Mobilität nutzbar zu machen.
Durch die direkte Nähe zum Forschungszentrum CFK NORD und weiteren bestehenden Einrichtungen entsteht ein eng verzahntes Innovationsumfeld – ein echter Standortvorteil.
🤝 Starke Partnerschaften vor Ort:
Die Hansestadt Stade, die Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG, Fraunhofer IFAM, DLR SY, die Forschungskooperation HP CFK (TU Braunschweig, TU Clausthal, LU Hannover) und die CTC GmbH arbeiten seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Mit dem Verein Lightweight for Hydrogen Stade e.V. wird zudem der Wissenstransfer, die Ausbildung von Nachwuchskräften und die Clusterbildung im Bereich Wasserstofftechnologie gefördert.
🏗️ Neubau in Stade-Ottenbeck:
Im Rahmen des H2AM entstehen in Stade-Ottenbeck Laborflächen, Hallen, Büros sowie ein OpenLab- & Protospace-Bereich für MINT-Bildung. Hier können klein- und großvolumige H2-Leichtbaustrukturen entwickelt und getestet werden – auch unter kryogenen Bedingungen.

