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H2AM in Stade: Auftakt der Generalplanung nach europaweiter Ausschreibung

Stade erhält realisiert mit dem H2AM – Hanseatic Hydrogen Center for Aviation and Maritime ein bedeutendes Zukunftsprojekt im Bereich Wasserstofftechnologie. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde die pbr planungs- und beratungsgesellschaft mbh aus Osnabrück/Hamburg mit der Generalplanung des Bauvorhabens beauftragt. Ein erster gemeinsamer Auftaktworkshop mit allen Beteiligten markierte nun den Start der konkreten Planungs- und Umsetzungsphase.

Das H2AM entsteht als Teil eines bundesweiten Netzwerks von Innovations- und Technologiezentren für Wasserstoff und konzentriert sich insbesondere auf Anwendungen in der Luftfahrt und maritimen Wirtschaft. Ziel ist es, neue Technologien für eine klimafreundlichere Mobilität zu entwickeln, zu testen und in die Anwendung zu bringen.

Am Standort Stade ist ein modernes Forschungsgebäude geplant. Vorgesehen sind unter anderem Labor- und Hallenflächen, Büro- und Projektbereiche sowie ein OpenLab für den Bereich MINT-Bildung für Schülerinnen und Schüler. Durch die Nähe zum Forschungszentrum CFK NORD sollen bestehende Kompetenzen in den Bereichen Leichtbau und Wasserstofftechnologien weiter gestärkt und sinnvoll vernetzt werden.

„Wir haben mit der pbr planungs- und beratungsgesellschaft mbh nun einen kompetenten Partner gefunden, um gemeinsam dieses zukunftsweisende Projekt umzusetzen“, sagt Thomas Friedrichs, Geschäftsführer der Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG. pbr setzte sich in dem Wettbewerb mit 8 Teilnehmern durch.

Auch Jenne Wendt, Projektverantwortliche bei der Projektentwicklung Stade, betont die Bedeutung des Starts: „Ich freue mich sehr auf eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit.“

Von Seiten der Hansestadt Stade ergänzt Saskia Deckenbach: „Ich durfte dieses Projekt von Anfang an begleiten, daher freut es mich sehr, dass wir nun mit der Umsetzung beginnen können.“

Das Projekt wird durch Bundesmittel aus dem Bundesverkehrsministerium gefördert und ist Teil der nationalen Wasserstoffstrategie. Insgesamt fließen rund 24 Millionen Euro Fördermittel nach Stade an die Partner DLR SY, Fraunhofer IFAM, HPCFK und die Projektentwicklung Stade. Davon werden rund 9 Mio. € für das Neubauvorhaben des H2AM durch die Projektentwicklung Stade eingesetzt.

Mit dem nun gestarteten Planungsprozess werden die Grundlagen für die bauliche Umsetzung geschaffen. Im Herbst soll die Entwurfsplanung vorliegen, die dann Grundlage der europaweiten Ausschreibung der weiteren Planungs- und der Bauleistungen ist.

Ziel ist es, Stade als Standort für innovative Wasserstofftechnologien weiter zu stärken und neue Impulse für Wirtschaft und Beschäftigung in der Region zu setzen.

 

Pressekontakt:
Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG
Thomas Friedrichs

Tel. 04141 5410 321

friedrichs@projektentwicklung-stade.de

Presseinformation 02/2026                Stade, 29.04.2026       

 

Baustart für Erschließung des Gewerbe- und Surfpark Stade

Nach Einrichtung der Baustelle geht’s endlich los: Die Baumaßnahmen für die Erschließung des Gewerbe- und Surfparks Stade beginnen.

In der öffentlichen Ausschreibung für die Straßen- und Kanalbauarbeiten setzte sich die Firma J.D. Hahn GmbH aus Hechthausen mit Betriebsstätte in Stade durch und wird nun in den kommenden Monaten die Baumaßnahmen durchführen.

Grundlage für die Arbeiten ist der Bebauungsplan 500/3. Nach Beschluss des Rates der Stadt am 30.06.2025 wurde der B-Plan am 25.09.2025 bekanntgemacht.

Die Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG ist Erschließungsträgerin für das Gebiet. Sie hat sowohl den Grunderwerb vorgenommen, in Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen investiert und nun den Erschließungsauftrag erteilt.

Insgesamt werden 12 Mio.€ in die Entwicklung des über 16 ha großen B-Plan-Gebietes investiert. Mit Ausnahme der Infrastruktur für die Schmutz- und Regenwasserkanalisation werden sämtliche anfallenden Kosten über Grundstücksverkäufe abgedeckt.

Was wird gebaut:

– die Norderneyer Straße in einer Gesamtlänge von rund 350 Metern mit beidseitigem und getrenntem Rad- und Gehweg als Haupterschließungstrasse des Gebietes

– eine Anbindung an den bestehenden Kreisverkehrsplatz der K30 Süd

– die Baltrumer Straße mit einer Länge von rund 250 Metern mit einseitigem Gehweg zur Anbindung der Gewerbegrundstücke

– über 4.000 Meter Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle, ein Pumpwerk und ein Regenrückhaltebecken in Erdbauweise (ca. 9.200 m³)

 

Thomas Friedrichs, Geschäftsführer der Auftraggeberin Projektentwicklung Stade betont, dass es länger brauchte, um das Projekt realisieren zu können. Mit der jetzt in Angriff genommenen Baumaßnahme können seit längerem dringend benötigte Gewerbeflächen für Stader Betriebe geschaffen werden. Insgesamt entstehen, je nach Größe, 10 bis 15 Grundstücke, die individuell zugeschnitten werden können.

„Wir schaffen ein innovatives, nachhaltiges und grünes Gewerbegebiet. Es kommen keine fossilen Energieträger zum Einsatz, der Grünflächenanteil ist hoch und wir setzen auf Photovoltaik und Dachbegrünung, so Thomas Friedrichs.

Wer Interesse an einem Gewerbegrundstück hat, kann sich ab sofort bei Thomas Friedrichs, 04141/5410321 oder friedrichs@projektentwicklung-stade.de melden.

Auf die Frage, ob denn der Surfpark komme, antwortet Thomas Friedrichs: „Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Gewerbebetriebe angesiedelt werden können. Und wenn der Surfpark gebaut werden soll, dann ist dieses ohne weiteres möglich.“ Die Investoren signalisieren, weiterhin Interesse an der Realisierung des Surfparks zu haben.

 

Pressekontakt:
Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG
Thomas Friedrichs

Tel. 04141 5410 321

friedrichs@projektentwicklung-stade.de

folgt……